Hängende Brüste, die ihre ursprüngliche Form und Größe verlieren, belasten viele Frauen. Die moderne plastische Chirurgie bietet eine Bruststraffung ohne Implantate mit einem schönen Effekt.
- ✓ Schönerer und verbesserter Brustform
- ✓ Bessere Festigkeit und Anhebung der Brüste
- ✓ Verbesserung der Körperharmonie und höheres Selbstbewusstsein
Die Form der Brüste hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere der Elastizität der Haut, plötzlichen Gewichtszunahmen, der Anzahl der Schwangerschaften und der Dauer des Stillens. Mit zunehmendem Alter kann die Hautelastizität nachlassen, wodurch die Brüste häufig absinken und ihre ursprüngliche Form und Festigkeit verlieren.
Die Bruststraffung (Mastopexie / Breastlift) ist eine Operation, die für Frauen geeignet ist, die mit der Größe ihrer Brüste zufrieden sind, aber deren Form oder Festigkeit nicht zufriedenstellend ist.
Für welche Frauen ist die Bruststraffung geeignet?
Mastopexie ist für Frauen geeignet, die mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllen:
- • Hängende Brüste
- • Brüste, die ihre Festigkeit verloren haben
- • Brustwarzen und Warzenhof, die nach unten zeigen
Vor der Operation:
Vor der Bruststraffung ist eine Konsultation mit einem plastischen Chirurgen erforderlich. Da es sich um eine Operation unter Vollnarkose handelt, sind interne präoperative Untersuchungen notwendig, einschließlich Blutabnahme und EKG. Eine Ultraschalluntersuchung der Brüste ist ebenfalls erforderlich. Falls notwendig, kann nach Rücksprache mit dem plastischen Chirurgen auch eine andere Untersuchung nach der angegebenen Anamnese erforderlich sein.
Vor der Operation unter Vollnarkose muss mindestens 6 Stunden lang nichts gegessen oder getrunken werden.
Wichtige Information für Mütter: Zwischen dem letzten Stillen und der Operation sollte eine Pause von mindestens sechs Monaten bis zu einem Jahr eingehalten werden.
Ablauf der Bruststraffung:
Die Patientin kommt am Tag der Operation in die Klinik. Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel 2 bis 3 Stunden. Die häufigste Technik umfasst drei Schnitte:
1. Ein Schnitt um die Brustwarze.
2. Ein vertikaler Schnitt, der vom ersten nach unten führt.
3. Ein horizontaler Schnitt entlang der natürlichen Rundung der Brust.
Später wird die Brustwarze nach oben versetzt, und überschüssige Haut wird zur Formung der Brust verwendet. Die Brustwarze und der Warzenhof bleiben in der Regel an dem darunterliegenden Brustgewebe befestigt, was die Empfindlichkeit der Brust bewahrt und zukünftiges Stillen ermöglicht. Falls erforderlich oder gewünscht, kann der Chirurg die Brustwarze bei diesem Eingriff auch verkleinern.
Nach Abschluss der Operation werden die Wunden mit sterilem Verband abgedeckt und die Patientin erhält einen speziellen Kompressions-BH.
Nach der Operation:
Nach der Bruststraffung bleibt die Patientin eine Nacht in der Klinik zur Überwachung. Schmerzmittel, Antibiotika, Infusionen und andere erforderliche Medikamente werden verabreicht. Am nächsten Tag erfolgt eine Kontrolle und Verbandwechsel oder das Entfernen von Drainagen durch den plastischen Chirurgen. Danach kann die Patientin die Klinik verlassen. Es wird dringend empfohlen, dass jemand die Patientin nach der Operation nach Hause begleitet.
Rehabilitation und Arbeitsunfähigkeit:
Nach der Bruststraffung muss die Patientin für mindestens 8 Wochen einen speziellen Kompressions-BH tragen. Nach der Bruststraffung ist mit 10 bis 14 Tagen Arbeitsunfähigkeit zu rechnen. Es ist wichtig, Ruhe zu halten und körperliche Anstrengung zu vermeiden.
Körperliche Aktivitäten sind nach etwa 2 Monaten oder nach Empfehlung des plastischen Chirurgen wieder erlaubt.
Mögliche Komplikationen:
- • Allgemeine chirurgische Komplikationen wie hypertrophe oder keloidale Narbenbildung, Blutungen oder Infektionen
- • Schmerzen und Schwellungen der Brüste, die jedoch nach der Heilung verschwinden
- • Reduzierte Empfindlichkeit im Bereich des Warzenhofs
- • Deformationen, die durch Komplikationen während der Heilung entstehen können